5.09., 10:15, Besichtigung der Wolfsschanze

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Wir schauen uns den Hauptteil der Bunkeranlage an. Obwohl nach dem 2. Weltkrieg versucht wurde, die Bunker zu sprengen, sind diese z.T. noch ganz gut erhalten. Manche Bunker sind 10m hoch und haben nur leichte Risse, aber alle Bunker sind mit Moos und Farnen und Bäumen bewachen, sodass sie sich gut in die Natur eingegliedert haben. An jedem Bunker ist eine große Aufschrift in mehreren Sprachen, dass man diese nicht betreten soll. Aber selbst die geführten Gruppen gehen in manche Bunker rein. Im Bunker Nr. 16 (Görings Bunker) geht eine Eisenleiter an der Wand hoch, die zum Dach des Bunkers führt, wo früher die Flaggeschütze standen. Maik und Tanni klettern hoch, aber eine gute Aussicht haben sie nicht. Hier in den Bunkern ist eine Lampe sehr hilfreich, sonst kann man kaum etwas erkennen. An einigen Stellen haben sich schon Stalaktiten gebildet.
Trotz Nieselregen ist unser Zelt von innen fast nasser als von außen, aber das kleine Zelt ist ja fix aus- und eingepackt. Wir sagen dem polnischen Ehepaar, mit denen wir gestern Zeltplatz und Lagerfeuer geteilt haben, noch tschüß und bekommen noch ein paar Tipps, was wir uns in Polen anschauen sollten.